Mein irdischer Weg
Am 26.05.1966 wurde ich in Süddeutschland geboren. Als jüngster Sohn von 4 Geschwistern war die Erwartung meiner Eltern, dass ich das elterliche Geschäft übernehme und fortführe. Einen Versuch habe ich 1994 beendet. Die Musik zog mich magisch an. Die Bewegung, der Tanz, die Hingabe in lateinamerikanischen Tänzen war die Berufung, der ich damals folgte. Erfolgreich wurde ich Veranstalter von Events lateinamerikanischer Musik. Vier Jahre später wuchs diese Arbeit zu einem Unternehmen des interkulturellen Austausches und Integration verschiedenster Nationalitäten heran.
Auf Bali lernte ich Klaus Pfaff kennen. Durch ihn wurde ich inspiriert, mich weiter dem spirituellen Weg zu widmen. Nach seinem Tod begann ich 2004 meine Ausbildung zum Yogalehrer. Nach Abschluss meiner Ausbildung kehrte ich 2005 nach Bali zurück und leitete in der Gaia-Oasis 3 Jahre lang Yogagruppen an. Viele weitere Ausbildungen in dieser Zeit waren der Beginn meines spirituellen Weges.
Mein spiritueller Weg
Schon in der Kindheit begann mein Interesse an der Meditation. Auch Yoga kam sehr früh hinzu. Ich fühlte mich in diesem „leeren Zustand“ und dem Gefühl der körperlichen Verbundenheit mit mir und dem Universum neugierig aufgehoben.
Diesen Weg habe ich auch während meiner Arbeit im elterlichen und später im eigenen Unternehmen nie verlassen. Jährliche Retreats in der Benediktinerabtei in Laach in der Eifel brachten mich mir und dem Universum näher. 1998 trat ich dem aus Japan stammenden Bund der „Nichiren-Buddhisten“ bei und studierte das Lotus-Sutra. Die Vereinbarkeit des ZEN-Buddhismus und des christlichen Glaubens waren eines der schönsten Erkenntnisse dieser Zeit. Hinzu kamen meine Yogaausbildung und die Techniken des Avatars, das Channeling, erlernt von Michael & Elyah, Tantra und Voicempowerment.
Heute gehe ich ausschließlich meinen spirituellen Weg. Ich glaube, dass spirituelles Wachstum durch Offenheit, Ehrlichkeit in der Selbsterkenntnis und Freude am Leben zu einem guten Sein führt.
Mein Weg als Gay
Eine große Dankbarkeit empfinde ich für die Klarheit, die ich in meinem Gay-Sein seit meiner frühen Kindheit besitze. Schon als Kind war mir klar, dass meine Entwicklung eine homosexuelle ist. In der Pubertät fiel es mir deswegen leicht, dieses meiner Familie mitzuteilen. Meine Eltern wollten nicht glauben, dass Ihr Sohn Gay ist. So begann die ganze Familie, mich über die Folgen des Gay-Seins aufzuklären. Dies war eine Zeit, die sehr geprägt war von Auseinandersetzung und innerer Klarheit. Durch diese Klarheit fiel es mir leichter, mit den Überzeugungen meiner Eltern und denen der Familie umzugehen.
Klarheit ist für mich bis heute der Weg zur Freude und dem Glück geblieben. Aus dieser Überzeugung heraus kreiere ich Seminare, die über die Berührung in Freude und Leichtigkeit Klarheit finden lassen - „Der Körper ist der Eingang zur Seele“.
